KW 19/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Die vergangene Woche erwies sich aus volkswirtschaftlicher Sicht recht arm an Konjunkturdaten, die dann auch noch zum Teil ein widersprüchliches Bild boten. In der Vorwoche hatten wir über die Investorenumfrage der Firma Sentix geschrieben.

KW 18/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Die Arbeitsmärkte entwickeln sich weiterhin erfreulich, wenn auch mit ersten Anzeichen von „Ermüdung“. Im Euroraum erreichte die Arbeitslosenrate im März ein neues Rekordtief von 6,8%.

KW 17/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Schon seit längerem klafft eine Lücke zwischen der Stimmung in der Industrie und der von Haushalten. Bei ersteren hat sich laut monatlicher Ifo-Umfrage in Deutschland im April die Stimmung unerwartet stabilisiert, nachdem sie im März unter dem Eindruck des Ukraine Kriegs deutlich eingebrochen war.

KW 16/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Der Krieg in der Ukraine hat neben dem menschlichen Leid auch den weltwirtschaftlichen Ausblick verdüstert. In der vergangenen Woche stand das Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank im Rampenlicht und deren Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft (siehe auch unseren Fokusartikel). Doch Prognosen sind bekanntermaßen ungewiss, insbesondere solche die auf die Zukunft gerichtet sind. Volkswirte blicken daher gerne auf Frühindikatoren, um abzuschätzen wie schlimm es wirklich kommt.

KW 15/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank treffen sich in dieser Woche zu ihrer Frühjahrstagung, bei der auch die Präsidenten großer Zentralbanken teilnehmen. Im Zentrum steht dabei die Veröffentlichung der Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft. Im Januar hatte der IWF bereits seine Prognose auf 4,4% gesenkt. Aufgrund des Krieges in der Ukraine, der damit einhergehenden anhaltenden Materialknappheit und hoher Inflationsraten ist wohl mit einer weiteren Herabstufung des Wachstums zu rechnen.

KW 11/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Die Unsicherheit an den Märkten, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, setzt sich weiterhin fort. Abzulesen ist das beispielsweise an den globalen Aktienmärkten, die eine weitere volatile Woche hinter sich haben.

KW 14/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Konjunktursignale, die auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung schließen lassen, zeigten sich in der letzten Woche eher von ihrer pessimistischen Seite. In den USA verlor der vom Institute for Supply Management (ISM) ermittelte Index für das verarbeitende Gewerbe im März deutlich an Fahrt. Er fiel auf den niedrigsten Stand seit 2020, da die Auftragseingänge und die Produktion langsamer zunahmen.

KW 13/22 Unser Chefvolkswirt kommentiert

Die globalen Anleihemärkte haben in den letzten Tagen und Wochen den stärksten Rückgang seit mindestens 1990 erlebt. Hintergrund ist, dass sich die Anleger auf rasche Zinserhöhungen der Zentralbanken einstellen, die gegen die höchste Inflation seit Jahrzehnten kämpfen.

12/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Die Aktienmärkte haben sich in der letzten Woche weiter erholt. US- und europäische Anteilsscheine stiegen zum Teil kräftig, während die Investoren weiter die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und die Schritte einiger Zentralbanken zur Straffung der Geldpolitik analysierten.

10/22 – Unser Chefvolkswirt kommentiert

Die Interpretation von Konjunkturdaten gleicht gelegentlich dem Blick in den Rückspiegel. Es sagt manchmal wenig darüber aus, was vor einem liegt. Insbesondere dann nicht, wenn sich das volkswirtschaftliche Umfeld so sehr verändert wie in diesen Tagen. Dies gilt auch für einen Teil der in der vergangenen Woche berichteten und zum Teil recht erfreulichen Konjunkturmeldungen.