Das verarbeitende Gewerbe bleibt auch weiterhin das Sorgenkind der Wirtschaft. So zeigte sich der US-Industriesektor weiterhin schwach: Nach der Verschlechterung der ISM-Umfrage für das verarbeitende Gewerbe in der letzten Woche gingen die Auftragseingänge in der Industrie im November um 0,7 Prozent im Monatsvergleich zurück, nach 0,2 Prozent im Vormonat. Dem größeren Dienstleistungssektor und dem Arbeitsmarkt geht es hingegen gut. Hier stieg die ISM-Umfrage für den Dienstleistungsbereich im Dezember mehr als erwartet von 53,9 auf 55 Punkte und signalisiert damit Wachstum für den Sektor. Auch die Beschäftigtenzahlen nahmen zum Jahresende um solide 145.000 zu, wenn auch etwas weniger als erwartet. Im Vormonat konnte man hingegen noch einen starken Anstieg um 256.000 verzeichnen. Die US-Arbeitslosenquote blieb währenddessen auf einem Rekordtief von 3,5 Prozent, während der Stundenlohn im Jahresvergleich um fast 3 Prozent stieg. All diese Entwicklungen unterstützen die zukünftigen Konsummöglichkeiten der US-Verbraucher, der wichtigsten Stütze der amerikanischen Wirtschaft.