"Die globale Wirtschaft wird das im Juni prognostizierte Wachstum von 2,6 Prozent nicht erreichen", warnte der Weltbank-Präsident David Malpass. Er sprach dabei von einer "Verlangsamung" des globalen Wachstums. Aufgrund von "Brexit, Rezession in Europa sowie Handelsunsicherheiten", erwartet er ein niedrigeres Wachstum als noch vor vier Monaten angenommen. Diese Einschätzung entspricht der allgemeinen Besorgnis multilateraler Institutionen über die weltwirtschaftliche Entwicklung. Auch die Welthandelsorganisation WTO hat ihre Prognose für das Welthandelswachstum in diesem Jahr von ursprünglich 2.6% auf das Zehnjahrestief 1,2% gesenkt. In 2020 soll das Wachstum nun prospektiv 2.7% betragen, anstelle der vorher erwarteten 3.0%.